
Genuss mit Geschichte - Reformationsbrötchen
Immer Dienstag bis Freitag bis zum 31. Oktober - Reformationsbrötchen liebevoll "Refi" genannt. Bei uns wird dieses traditionsreiche Gebäck handwerklich aus bestem Hefeteig gefertigt. Außen goldgelb und leicht knusprig, innen saftig und flaumig weich. Mit seinen fein abgeschmeckten Zutaten – Rosinen, Korinthen, Piment, – ist es weit mehr als ein gewöhnliches Brötchen: ein kleiner Festtagsgenuss, der zu Kaffee, Kakao oder einem Gläschen Sekt passt.
Kleine geschichtliche Kunde
Das Reformationsbrötchen verdankt seinen Namen dem Reformator Martin Luther. Es gibt verschiedenste Erklärungen für das äußerliche Erscheinungsbild der Brötchen. Eine besagt, dass die Form den Betrachter an die Luther Rose erinnern soll, andere meinen sie sehen eine Mitra.
Historisch verbürgt ist die Existenz der Brötchen seit dem 18. Jahrhundert – ursprünglich wurden sie zu Reformationsfesten am 31. Oktober gebacken und erinnern an Luthers Thesenanschlag von 1517. So wurde aus einem Gedenktag ein echtes Backfest – eine Tradition, die sich bis heute in vielen Bäckereien zwischen Wittenberg und Leipzig erhalten hat.

